ELEKTRO-
HÄNGEBAHNEN.

TECHNISCHE BESCHREIBUNG DER KOMPONENTEN

ELEKTROHÄNGEBAHNEN.

TECHNISCHE BESCHREIBUNG DER KOMPONENTEN

Unsere EHB-Fördersysteme setzen sich nach dem Baukastenprinzip aus bewährten und hochwertigen Komponenten zusammen, die bedarfsgerecht auf Ihren Einsatzfall abgestimmt werden.

EHB-Schiene

Die EHB-Schiene ist ein Aluminium-Strangguss-Profil und entspricht den Vorgaben der VDI RI 3643. Sie ist – je nach Bügelabstand – für eine Streckenbelastung von bis zu 1000 kg/m ausgelegt. Die Schienen werden über eine Verbindungsplatte miteinander verschraubt und mit C-Bügeln an einer oberhalb bestehenden Stahlkonstruktion befestigt.

Technische Daten

  • Abmessungen: 180 mm x 60 mm (nach C1-Norm)
  • Werkstoff: AIMgSi0,5

C-Bügel

Der C-Bügel dient zur Befestigung der EHB-Schiene an einer oberhalb bestehenden Stahlkonstruktion.

Ausführung

  • verzinkte Schweißkonstruktion
  • Befestigung mit Klemmtechnik
  • höheneinstellbar auf Kundenwunsch

Stromschiene

Die Stromschiene dient zur Energie- und Informationsübertragung in einem EHB-System. Die Anzahl der Pole ist je nach Bedarf und Aufnahmemöglichkeit in der EHB-Schiene frei wählbar.

Die Stromschiene ist isoliert und entspricht den heutigen Anforderungen an die Sicherheit einer Schleifleitung. Der speziell ausgeformte verpolsichere Schutzleiter PE-VP gewährleistet zudem, dass der Schutzleiter-Stromabnehmer nicht in die Phaseschienen einfahren kann.

Bogen, horizontal

Der Horizontal-Bogen ermöglicht die Kurvenfahrt eines EHB-Fahrzeugs. Er wird über eine Verbindungsplatte mit der EHB-Schiene verschraubt und mit C-Bügeln an einer oberhalb bestehenden Stahlkonstruktion befestigt. Bogenbereiche sind mit zusätzlichen Bügeln versteift.

Technische Daten

  • Abmessungen: 180 mm x 60 mm (nach C1-Norm)
  • Werkstoff: AIMgSi0,5

EHB-Steigstrecke 

Die EHB-Steigstrecke ist die kostengünstige Alternative zur Hubstation und ermöglicht einen kontinuierlichen Materialfluss.

Ausführung

  • Material: Stahl, verzinkt

Sicherheit

  • In den Steigstrecken sind zur Absicherung mechanische Rücklaufsperren angebracht, die ein unkontrolliertes Zurückrollen eines EHB-Fahrzeugs verhindern.

EHB-Gefällestrecke

Die EHB-Gefällestrecke ist die kostengünstige Alternative zur Hubstation und ermöglicht einen kontinuierlichen Materialfluss.

Ausführung

  • Material: Stahl, verzinkt

Sicherheit

  • In den Gefällestrecken sind Vorlaufsperren angebracht, die ein unkontrolliertes Herabfahren eines EHB-Fahrzeugs verhindern. Diese Vorlaufsperren sind elektrisch abgefragt.

Zwei-Wege-Weiche

Die Weiche wird für Puffer-, Sortier-, Wartungs- und Bearbeitungsstrecken sowie zum Ausschleusen der Fahrzeuge an Be- und Entladestationen eingesetzt.

Sicherheit

  • Absturzsicherungen an der Weiche verhindern das Einfahren eines EHB-Fahrzeugs bei nicht geschlossenem Schienensystem.

Drei-Wege-Weiche

Die Weiche wird für Puffer-, Sortier-, Wartungs-, und Bearbeitungsstrecken sowie zum Ausschleusen der Fahrzeuge an Be- und Entladestationen eingesetzt. Die exakte Positionierung erfolgt über eine elektromotorische Spindel.

Sicherheit

  • Absturzsicherungen an der Weiche verhindern das Einfahren eines EHB-Fahrzeugs bei nicht geschlossenem Schienensystem.

Drehweiche

Die Drehweiche wird zum Kreuzen einer zweiten EHB-Förderstrecke eingesetzt.

Sicherheit

  • Absturzsicherungen an der Weiche verhindern das Einfahren eines EHB-Fahrzeugs bei nicht geschlossenem Schienensystem.

Verschiebestation

Die Verschiebestation versetzt ein EHB-Fahrzeug von einer Schiene parallel auf eine von mehreren anderen. Damit lassen sich z. B. verschiedene Speicherstrecken auf engstem Raum befüllen. Es können Verschiebestationen mit einer Vielzahl von angebundenen Speicherstrecken aufgebaut werden.

Sicherheit

  • Absturzsicherungen und Vor-/Rücklaufklinken an den Übergängen der Verschiebestation verhindern das Ein- und Ausfahren eines EHB-Fahrzeugs bei nicht geschlossenem Schienensystem.

Dehnstoß

Der Dehnstoß wird zum Ausgleich von Längendehnungen in das EHB-System eingesetzt.

Typische Einsatzbereiche sind in der Nähe vorhandener Hallen-Dehnstöße, in langen Pufferstrecken und vor Weichen.

Ausführung

  • max. Ausdehnung: +/- 25 mm
  • Stahl, verzinkt

EHB-Mono-Fahrzeug

Das EHB-Mono-Fahrzeug bildet die Transporteinheit für das Fördergut.

Ausführung

  • Material der Lauf- und Führungsrollen: Polyurethan
  • Antrieb und Steuerung nach Kundenwunsch
  • Steigfähigkeit bis 90°

EHB-Fahrzeug, 2-fach, 3-fach und 4-fach

Das EHB-Fahrzeug bildet die Transporteinheit für das Fördergut. Das EHB-Fahrzeug setzt sich aus Antriebs- und Last-Fahrwerken zusammen, die über Traversen miteinander verbunden sind.

Ausführung

  • Material der Lauf- und Führungsrollen: Polyurethan
  • Antrieb und Steuerung nach Kundenwunsch
  • Steigfähigkeit bis 3°

Sonderausführungen und Steigfähigkeit bis 45° sind möglich.

Seitliche Führung für Lastaufnahmemittel

Die seitliche Führung wird bei Bauteil-Auf- und Abgaben sowie Übergaben eingesetzt. Auch an Montageplätzen kann es erforderlich sein, die Lastaufnahmemittel mit dem Bauteil seitlich zu führen. Die seitliche Führung stellt sicher, dass Arbeiten am Bauteil ohne störende Pendelbewegungen ausgeführt werden können. Sie wird spezifisch auf die jeweilige Anforderung ausgelegt.

Technische Ausführung

  • einseitige oder beidseitige Führung
  • Führung in Bogenbereichen und bei Höhensprüngen

Fixierung für Lastaufnahmemittel

Bei einer automatisierten Auf- und Abgabe von Bauteilen kann es notwendig sein, die Lastaufnahmemittel exakt zu positionieren. Die Fixierung ist am Übergabepunkt fest montiert und stellt sicher, dass z. B. ein Industrieroboter wiederholgenau das Bauteil greifen kann. Sie wird speziell auf die jeweilige Anforderung ausgelegt; die erforderlichen Schnittstellen zur Anlagentechnik werden dabei berücksichtigt.

Technische Möglichkeiten

  • Genauigkeit am Bauteil +/- 2 mm
  • Montage am Boden oder von der Decke hängend
  • mitfahrend in der Hubstation
  • Ausführung: pneumatisch oder elektrisch

Ein-Säulen-Hubstation in Riemenausführung

Hubstationen verbinden Förderstrecken in unterschiedlichen Ebenen. Darüber hinaus dienen sie als Auf- und Abgabestationen. Der Hubantrieb ist standardmäßig oben auf der Säule angebracht, kann auf Kundenwunsch (Platzgründe, Zugänglichkeit) auch weiter unten an der Hubsäule platziert werden.

Als Zug- und Tragmittel sind mit Stahleinlagen verstärkte Gurte eingesetzt. Der Hubschlitten wird an jeder Halteposition durch eine elektrisch angetriebene Absteckvorrichtung verriegelt, sodass beim Ein- und Ausfahren des EHB-Fahrzeugs der Lastwechsel aufgefangen wird und der Hubschlitten seine Position unverändert beibehält.

Sicherheit

  • Gurtrisskontrolle
  • Verriegelung der Hubbewegung bei der Wartung

Zwei-Säulen-Hubstation in Riemenausführung

Hubstationen verbinden Förderstrecken in unterschiedlichen Ebenen. Darüber hinaus dienen sie als Auf- und Abgabestationen. Der Hubantrieb ist standardmäßig oben auf der Säule angebracht, kann auf Kundenwunsch (Platzgründe, Zugänglichkeit) auch weiter unten an der Hubsäule platziert werden.

Als Zug- und Tragmittel sind mit Stahleinlagen verstärkte Gurte eingesetzt. Der Hubschlitten wird an jeder Halteposition durch eine elektrisch angetriebene Absteckvorrichtung verriegelt, sodass beim Ein- und Ausfahren des EHB-Fahrzeugs der Lastwechsel aufgefangen wird und der Hubschlitten seine Position unverändert beibehält.

Sicherheit

  • Gurtrisskontrolle
  • Verriegelung der Hubbewegung bei der Wartung

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